Neues von Texel

10 Dinge, die man über Texel nicht zu wissen braucht

Reisepass, Sonnencreme, Fährticket …: Um für den Urlaub auf der niederländischen Insel Texel bestens gerüstet zu sein, gibt es bei den Reisevorbereitungen einiges zu bedenken. Außerdem machen sich interessierte Besucher zumeist vorab ein Bild über die Highlights ihres Ferienziels. Doch was braucht man über Texel eigentlich gar nicht zu wissen? Als Antwort auf diese Frage hat der VVV Texel – mit einem Augenzwinkern – zehn unnütze Texel-Fakten zusammengestellt. 

 

1. Texel hat nur eine Ampel

Und die steht direkt am Fährhafen, um den Verkehrsstrom von und zur Fähre zu regeln. Bei jeder Reise kommt man hier also mindestens zwei Mal vorbei.

 

2. Jerusalem des Nordens

Diesen Beinamen trug das Inseldorf Oosterend in früheren Zeiten, da hier unterschiedlichste Religionsgemeinschaften ansässig waren. Von den ursprünglich sieben Kirchen sind heute noch drei erhalten.

 

3. Karneval im Winter

Jedes Jahr am 12. Dezember feiert Texel „Ouwe Sunderklaas“ (dt. alter Nikolaus). Verkleidet und maskiert wie beim Karneval ziehen die Inselbewohner durch die Straßen und stellen dabei auf humoristische Weise Ereignisse dar, die sich im Laufe des Jahres auf der Insel zugetragen haben.

 

4. Ein Name für alle 

Achtung Verwechslungsgefahr! Auf niederländisch werden die Inselbewohner „Texelaars“ genannt. Genau so heißt allerdings auch die Schafrasse, die von der Insel stammt. Der menschliche Texelaar nennt sein schafiges Pendant im Inseldialekt übrigens kurz und knapp „Skéep“ (Schaf).

 

5. Mitgeschwommen, mitgefangen

So lautete das Motto der Entenfänger, die früher auf Texel tätig waren. Auf kleinen, im Wald versteckten Gewässern fingen sie die Tiere, um sie an Geflügelhändler zu verkaufen. Als Köder nutzten sie zahme Enten, die ihre wilden Artgenossen anlockten. 

 

6. Texel und der Rest der Welt 

Mit einem Wort bezeichnen Texels Einwohner alles, was nicht Texel ist: „Overkant“ (dt. gegenüber). Dieses Territorium beginnt am anderen Ende der Fährverbindung in Den Helder und kann nach Belieben ausgedehnt werden. So ist auch ein Nicht-Texelaner schlicht und einfach „Overkanter“.

 

7. Die Welt zu Gast

Reist man per Flugzeug auf die Watteninsel, landet man auf dem „Texel International Airport“. Auch wenn die einfache Rasenpiste dies nicht direkt vermuten lässt: Zu Events wie dem Flugzeugkino und der Texel Airshow gibt sich hier tatsächlich die internationale Luftfahrtszene ein Stelldichein. 

 

8. Zwei in einem

Hinter der roten Mauer des Texeler Leuchtturms befindet sich ein zweiter Leuchtturm. Er wurde im zweiten Weltkrieg so schwer beschädigt, dass man einen neuen „Mantel“ drumherum bauen musste. In der vierten Etage kann man die Einschusslöcher von damals bestaunen.  

 

9. Zwischen zwei Inseln

Im Norden von Texel liegt das „Eierland“. Bis zum 17. Jahrhundert war dies eine eigene Düneninsel, die per Deichbau mit dem Alten Land von Texel verbunden wurde. Den Namen verdankt es den Möweneiern, die man hier sammelte und an die Bäckereien in Amsterdam verkaufte.

 

10. Hogwarts meets Texel

Im Zentrum von Den Burg liegt der kleinste öffentliche Kräutergarten der Niederlande verborgen. Hier wachsen - fast im Geheimen - viele seltene Pflanzen. Der Star unter ihnen: das 'Zauberkraut' Mandragora (Alraune), das dank der Harry-Potter-Bücher weltweite Bekanntheit erreichte.

 

Fort „De Schans“

Zeitzeuge jahrhundertelanger Seefahrtgeschichte

 

Ab dem 16. Jahrhundert entwickelte sich die niederländische Insel Texel zu einem der bedeutendsten

Ankerplätze der internationalen Seefahrt. Aus allen Herren Ländern legten Segelschiffe hier an, um 

Vorräte und Trinkwasser an Bord zu nehmen und bei günstigem Wind ihren Weg über die Weltmeere

anzutreten. Zur Verteidigung der „Reede von Texel“ nahm Wilhelm von Oranien 1574 das Fort „De 

Schans“ in Betrieb. Gute zweihundert Jahre später baute Napoleon es zu seinen Zwecken um.

 

Schutz des Handels

 

Zu Zeiten der Erbauung der sternförmigen Festungsanlage spielte die „Reede von Texel“ eine

Schlüsselrolle für die damalige holländische Ökonomie. Diese wiederum finanzierte den Aufstand, 

mit dem Wilhelm von Oranien die Niederlande erfolgreich von der Fremdherrschaft der Spanier 

befreite. Auch während des florierenden Handels der Niederländischen Ostindien-Kompagnie (VOC)

diente das Fort „De Schans“ zur Verteidigung. Zudem wurde es als Gericht und Gefängnis genutzt.

 

Ausbau von Napoleon

 

1795 fielen die Niederlande erneut unter fremde Herrschaft. In diesem Zuge erlangte die „Reede von

Texel“ für den Kampf der Franzosen gegen die Engländer große strategische Bedeutung. Nach einem

persönlichen Besuch am 18. Oktober 1811 ließ Napoleon das Fort „De Schans“ vergrößern. Zudem

gab er den Auftrag zum Bau von zwei weiteren Festungsanlagen: dem Fort Lunette 700 m östlich von 

De Schans und dem Fort Redoute 300 m westlich.

 

Zeit des Verfalls

 

Nach Ende der französischen Besatzung gerieten die Bauwerke in Verfall. Die Forts Redoute und

Lunette wurden in 1930er Jahren völlig abgegraben, um den gewonnenen Sand für Deicherhöhungen 

zu verwenden. Bei Fort De Schans geschah dies zum Glück nur teilweise. Vor einigen Jahren wurde 

die Festung phasenweise restauriert. Bei den Arbeiten stieß man unter anderem auf die Reste einer 

Jahrhunderte alten Straße, die als Plattform für Kanonen genutzt wurde.

 

Besuch & Exkursionen

 

Von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang ist die historische Verteidigungsanlage frei zugänglich und

kann auf eigene Faust entdeckt werden. Zudem bietet das in Oudeschild gelegene Museum Kaap Skil

die Möglichkeit, im Rahmen einer geführten Exkursion tiefere Einblicke in die Konstruktion der 

Anlage zu erhalten. Hier erfährt man, warum der Zugang zum Fort gebogen angelegt ist und warum 

die dortigen Gräben den Namen „Nackenbrecher“ tragen.

 

Luftaufnahme Fort De Schans_Bild VVV Texel
Luftaufnahme Fort De Schans_Bild VVV Texel
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Die neue TexelMap

Sicherer Tourismus: Insel Texel startet innovative App zur Urlaubsplanung

 

„TexelMap“ setzt Corona-Abstandsregeln in intelligente Verteilung von Besucherströmen um

 

Nachdem die niederländische Regierung für die kommenden Wochen Lockerungen für Gastronomie und Tourismus angekündigt hat, erwartet die westfriesische Insel Texel einen deutlichen Anstieg der Besucherzahlen. Um die Gesundheit von sowohl Gästen als auch Einwohnern nicht zu gefährden, bringt der VVV Texel die „TexelMap“ an den Start. Die innovative App hat zum Ziel, Menschenansammlungen an beliebten Orten zu vermeiden. Wie eine Art Reservierungssystem macht sie die Kapazität einzelner Standorte sichtbar und gibt an, wo noch Platz verfügbar ist.

 

Planungshilfe für entspannte Besuche

 

Per „TexelMap“ können Nutzer ihre Besuche von Standorten vorab planen und sich einen freien Platz im gewünschten Zeitraum sichern. Wenn ein Standort ausgebucht ist, schlägt die App passende Alternativen dazu vor. Sie hilft Nutzern bei der Entscheidungsfindung und gibt Anreize dazu, ruhigere Orte aufzusuchen. Ab 20. Mai steht „TexelMap“ in deutscher Sprachversion im Play Store und App Store zum Download zur Verfügung oder kann online über www.texelmap.nl genutzt werden. Die Entwicklung übernimmt The Driving Force, langjähriger Spezialist für Besucherstrom-Lösungen.

 

Besucherströme intelligent verteilen

 

Mithilfe der App wird es möglich, die Besucher großräumig über die ganze Insel zu verteilen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Vorgaben soll so jeder seinen Aufenthalt auf Texel sicher und verantwortungsbewusst genießen können. „TexelMap“ ist Teil eines großangelegten Masterplans, der diese Woche ausgerollt wird. Er behandelt die Frage, wie man Ökonomie und touristische Aktivitäten wieder so hochfahren kann, dass die Sicherheit und Gesundheit von Einwohnern wie auch Gästen gewährleistet ist.

 

Masterplan für ein sicheres Texel

 

Die 1,5m-Abstandsregel wird in Form des Masterplans nicht nur für einzelne Betriebe, sondern auch für den öffentlichen Raum proaktiv umgesetzt. Mehr als 150 Teilnehmer - bestehend aus lokalen Unternehmen und gesellschaftlichen Institutionen - übernehmen im Rahmen dieser Initiative gemeinsam die Verantwortung dafür, Besucher sicher auf der Insel empfangen zu können. Das Ergebnis dieser gemeinsamen Bemühungen ist ein Masterplan für die gesamte Insel, bei dem die Gesundheit von Einwohnern und Gästen an erster Stelle stehen.

 

Gemeinsam Verantwortung tragen

 

„Im Namen aller Einwohner von Texel heißen wir unsere Gäste auf unserer vielseitigen Insel willkommen. Mit der neuen, kostenlosen App tragen wir dazu bei, dass jeder seinen Aufenthalt bei uns sicher genießen kann. Die App alleine ist jedoch nicht die Lösung, sondern es muss jeder einzelne seinen Teil dazu beitragen. Darum bitten wir unsere Einwohner und Gäste von Herzen, sich unbedingt an die von der Regierung eingeführten Vorgaben zu halten“, so Frank Spooren, Geschäftsführer des VVV Texel.

 

Datenschutz

 

Die App „TexelMap“ folgt in vollem Umfang den geltenden Datenschutz-Richtlinien. Es werden nur zum Zweck, Besucher über die Insel zu verteilen und über die App Alternativen anzubieten, individuelle Daten erhoben. Die Daten werden zu keinen anderen Einsatzwecken verwendet oder mit Dritten geteilt. 

 

Quelle: Anke Piontek, Forvision, Zeit für Texel

Texel im Frühling

Radfahrer auf der Insel Texel, Foto Grafberger

Man sagt, Texel habe im Frühling die meisten Sonnenstunden der Niederlande. Wir waren Mitte April auf der Insel und hatten viel Glück: blauer Himmel, nur Sonne und Temperaturen um die 20 Grad. Im Frühling kommen auch die Lämmer auf die Welt, und sie hüpfen überall auf der Insel durchs Gras. Im Frühling gibt es auf der Insel Texel mehr Schafe als Menschen! Leider ist Texel auch für sein Lammfleisch bekannt ...

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10 Winter-Tipps für Texel

Nirgendwo sonst ist ein Winter-Wochenende so entspannend wie auf einer Insel. Dank der Überfahrt mit der Fähre gewinnt man ausreichend Distanz zum Alltag. Und weil eine Insel so überschaubar ist, kommt man erst gar nicht in Versuchung, die Tage mit Aktivitäten vollzustopfen. Entspannung ist angesagt. 

 

Zwar gibt es auf Texel nur selten Schnee, doch dafür viel Wind und frostige Temperaturen. Ideal, um sich bei einem Spaziergang am Strand den Kopf durchpusten zu lassen und sich danach in einem Strand-Restaurant bei heißer Schokolade am Kamin wieder aufzuwärmen. 

 

Das sind meine Tipps für ein Winter-Wochenende auf der Insel Texel:

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Lieblingsinsel Texel

Am 13. Juni 2017 erschien in der Neuen Osnabrücker Zeitung ein Artikel über mich, in dem ich über meine Wahlheimat Holland berichte. Zwar wohne ich seit über 13 Jahren in Den Haag, doch am liebsten bin ich immer noch auf Texel ...

Die neue Fähre Texelstroom

Sie fährt ja noch immer nicht ganz regelmäßig, die neue Teso-Fähre Texelstroom. Denn es treten vereinzelt ein paar technische Macken auf, die beseitigt werden müssen. Aber wenn man sie dann doch mal erwischt, dann ist es ein Erlebnis. Ich hatte Glück und konnte Mitte Oktober mit der Texelstroom nach Texel übersetzen. Fantastisch ist der Salon mit den Panoramafenstern, durch die man einen wunderbaren Blick auf das Wattenmeer hat.

 

Angeblich spiegelt sich im Design der neuen Fähre die Natur der Insel wider: Die Fenster erinnern an die Schuppen eines Tannenzapfen. Die Farben des Wattenmeers und der Dünen tauchen im Schiffsinneren auf. Landschaftsmotive finden sich an den Wänden, und ein Film im Salon zeigt Szenen aus den Naturschutzgebieten.

 

Neben stilvoll zeigt sich die neue Texelstroom auch sehr umweltfreundlich: Es ist die erste Fähre Europas, die mit komprimiertem Erdgas statt mit Diesel fährt. Außerdem hat das Schiff 462 Sonnenkollektoren an Deck, deren Energie einen Teil des Strombedarfs deckt.

 

Und das Beste ist: Die Preise sind gleich geblieben. Sie betragen noch immer unter 40 Euro für eine Überfahrt (hin und zurück) mit dem Auto.

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Texel unter den Top Ten!

Es wundert mich ja nicht. Seit ich zum ersten Mal auf Texel war, habe ich mein Herz an die Insel verloren. Wie schön es auf Texel ist, hat jetzt sogar der Lonely Planet erkannt. Der weltgrößte und einflussreichste Herausgeber von Reiseführern wählte Texel in die Top Ten der „Best in Europe“, also der zehn besten Reiseziele in Europa. Texel sei "wunderschön und noch ziemlich unentdeckt“, so urteilten die Lonely Planet-Experten. Zu dem Urteil kamen die Experten, indem sie nach idyllischen Stränden, interessanten Orten, guten Restaurants und Hotels suchten. Dass Texel wahrlich einen Platz unter den zehn schönsten Reisezielen Europas verdient hat - das wissen wir Texel-Fans schon lange, oder?

 

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Ein Vorgeschmack auf den Sommer

Kultur-Events während des Lange Juni, maritimes Flair während der Regatta um Texel und ein Besuch im Vogelschutzgebiet De Volharding - die neue Ausgabe des Online-Magazins De Texelaar gibt Einblicke, was im Sommer auf der Insel los ist. Einfach auf das Foto klicken und ihr kommt zum Onlinemagazin De Texelaar mit vielen tollen Infos und Filmen.

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